Das Analysesystem der Kesselgasse

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Nico
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Re: Das Analysesystem der Kesselgasse

Beitrag von Nico »

Mit uns meinst du die Kesselgasse, oder die Moosbacher?
In der Gasse waren ausreichend Analysefähiger Magier und *hust* Gerätschaften *hust* Bibliothek *hust* mit nicht ganz offensichtlicher Anleitung, vertreten ;)

Zu Analysieren gab es durchaus das eine oder andere in der Gasse und anderen Lagern, mir persönlich schien aber das das Interesse bei den meisten nicht sehr groß war, sich erst selbst durch die Bibliothek zu arbeiten um interessante Dinge zu finden.
Find ich eigentlich schade. Scheiß Konsumgesellschaft und so ;P

In der Tat wünsche ich mir aber für's nächste Jahr, das eine einfacher zu lesende Variante der Analysebeschriftung sowie der allgemeine Spielpunkt, "was unter UV-Licht leuchtet ist magisch" ins EE-Regelwerk und damit in Orgaplots und andere Lager Einzug hält.
Damit geht's aber wirklich erst in ein paar Wochen wieder los, etwas Pause muss sein.
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Re: Das Analysesystem der Kesselgasse

Beitrag von Jolinda »

Das Anlysesystem an sich finde ich super, eben auch weil es nicht unbedingt immer ganz klar ist, um was es sich dabei handelt und dadurch auch mal Fehlanalysen entstehen können. Das kann dann wieder zu wunderschönem Spiel mit den entsprechenden Personen führen, die einene Gegenstand analysieren ließen. Denen kann man dann zum (unpassenden) Beispiel sagen "Das ist entweder ein Heilzauber oder eine Falle, die dich sofort umbringt." und dann mal schauen, wie sie reagieren. Könnte interresant werden :)
Und ich bin auf jeden Fall dafür, das System auch in den anderen Lägern einzubringen, damit wir Magier tatsächlich mal zum Analysieren "ausgeliehen" werden können.
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Re: Das Analysesystem der Kesselgasse

Beitrag von Elagabalos »

Ach ja, die Gerätschaft in der Bibliothek! Ich war einmal dabei, wie versucht wurde das Ding in Funktion zu setzen. Wir haben die Anleitung nicht gefunden, war höchst unterhaltsam^^

Das war aber eben die einzige Analyse, die ich mitbekommen habe. Wir (Ja, die Moosbacher) müssen nächstes mal intensiver suchen.
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Quirinus
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Re: Das Analysesystem der Kesselgasse

Beitrag von Quirinus »

Stimmt, die Bibliothek hatte da ja was Nettes, das hab ich total vergessen!

Und mit uns meinte ich tatsächlich uns Moosbacher, irgendwie kam es so bei mir an, dass man sich einmal zur Analyse an uns wandte, weil das sonst keiner beherrschen würde (oder so). Wenn das aber eine Fehlinformation ist, dann ist das natürlich umso besser, sehr schön!

Das System sollte in jedem Falle etabliert werden und natürlich wäre es genial, wenn das alle Orgas für ihre Lager mitnutzen würden. Wie Jolinda schon sagte, durch die Auslegung der niedergeschriebenen Symbole könnte meiner Vorstellung nach schönes Spiel generiert werden, da einem eben keiner ins Ohr flüstert, was genau man sieht, sonder man anhand seiner Erfahrungen und Ansichten zu einem Ergebnis kommen muss. Wenn ein Prosatext analysiert wird, schreibt ja auch nicht jeder das gleiche :)
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Nico
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Re: Das Analysesystem der Kesselgasse

Beitrag von Nico »

Das ich zu euch gekommen bin und euch gebeten habe da mal im Norrelag was zu analysieren, war erstens um jemanden etwas auf diesen Plot zu stoßen (wobei das gar nicht der Theki-Plot war, sondern im Norrelag noch was anderes zum analysieren herum lag ;) ) und zweitens, weil ihr im Gegensatz zu den restlichen Leuten die ich im Blick hatte eher wenig zu tun hattet.
Das war in dem Sinne reine OT Erwägung meinerseits, da direkt noch mal euch zu fragen.

Was das Analysesystem angeht, kam uns, als uns beim Markieren der Dinge im Norrelag auffiehl, dass wir das System gar nicht so ganz im Kopf hatten, die Idee das System auf einfache Piktogramme umzustellen.
Die kann man verstehen, ohne das System OT wirklich kennen zu müssen.
Interpretiertbar bleibt das dann mMn auch noch.
Als Beispiel war uns da beim markieren eingefallen:
Totenkopf, Licht, Mensch (in welcher Kombination das dann am Ding steht bleibt frei, um noch weiter interpretiertbar zu sein)
Wenn ich jetzt sage, ihr dürft raten, was das Ding tut, höre ich sicher 20 Meinung :twisted:

Wenn wir uns also auf einige Symbole einigen, und das ausgeabreitete System der EE-Orga und Tafelrunde vorstellen und als Regelerweiterung vorschlagen, fasst das mMn eher Fuß, als die Variante mit Strichen und Dreiecken, die ich ehrlich gesagt immer noch nicht lesen kann ;)
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Re: Das Analysesystem der Kesselgasse

Beitrag von Elagabalos »

Klingt ähnlich interessant. Übrigens kann ich die Dreiecke inzwischen lesen. War dann wohl für nix...

Der Typ aus dem Norrelag hat uns aber ernsthaft nur auf den Theki-Plot gestoßen. Übrigens bereue ich inzwischen, dass ich nicht versucht habe die verdammten Altäre mit Theki-Statuen zu aktivieren.

Aber danke, dass du uns da drauf gestoßen hast. Allein die Altäre zu finden war schon ziemlich lustig.
Hana

Re: Das Analysesystem der Kesselgasse

Beitrag von Hana »

Ist es eigentlich erwünscht, dass System für andere Cons zu übernehmen? Ich würde das für meine Cons (Danglar) gern mal ausprobieren ...

Rein aus der Theorie heraus fände ich übrigens durchaus sinnvoll, dass Dreieck-System als Grundlage beizubehalten und durch Symbole nur zu ergänzen:
Beispielsweise ein Symbol für Stärke zu verwenden und entweder ein bis drei Punkte/Striche/o.ä. dran zu machen oder einen Zacken oder Strich über oder unter das Symbol zu machen.
Das dürfte für Stärke, Art, Alter, Dauer funktionieren, da wird ja jeweils nur eine Ausprägung eines Aspekts angegeben - für Ziel oder Quelle fände ich jeweils Einzelpiktogramme sinnvoller.
Auf diese Weise müsste man sich nicht allzu viele Pikogramme ausdenken/merken - hat man zu viele Symbole, werden die irgendwann recht komplex und auf kleiner Fläche schlecht anzubringen.

Spontan gepaintetes Beispiel:
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Schlachtross
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Re: Das Analysesystem der Kesselgasse

Beitrag von Schlachtross »

Grundsätzlich ist erwünscht das jeder das System übernimmt ;)

Auf dem letzten EE gab es noch eine OT Diskussion ob das System - also die Symbolik - so beibehalten wird. Daher ist deine Anregung mit den Piktogrammen sehr interresant.

Ich persönlich halte von den Symbolen nicht besonders viel. Meiner Meinung nach sollte man es schlicht dem Plotschreiber überlassen wie er seine magischen Gegenstände markiert.
Das hieße das je nachdem wie krativ derjenige ist die Markierungen eindeutig oder eher diffus ausfallen können da es unbeschränkte Möglicgkeiten gibt.
So wäre zum Beispiel das simpelste in Fließtext die OT Infos auf den Gegenstand zu schreiben. Das geht zwar, gibt dem Telling aber nur eine Andere Ebene.
Oder aber man nutzt kleine Bildchen (Eben Piktiograme) oder Symbole oder IT Texte oder hebt einfach nur Teile des Gegenstands hervor.
Bei unstandartisierten Markierungen sehe ich den Vorteil das
1. mehrer Spieler eingebunden werden da der Analysierende Magier z.b einen Schreiber braucht um die "ab-analsysierten" Markierungen abzuzeichen
2. eine Analyse durch die fehlende Eindeutigkeit auch mal schief gehen kann und viel interpretationsraum lässt
und
3. kein "Gewöhnungseffekt" auftritt wie bei den Dreiecksmarkierungen. Bei diesem System kann ein Magier nach der dritten oder vierten Analyse einfach runterrattern was die Symbole bedeuten.

Wie man das nachher wirklich handhaben will bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Die grundsätzliche Idee Schwarzlicht und entsprechende Marker/Farbe zu nutzen um vom Telling weg zu kommen halte ich nach wie vor für überragend genial.

Daher rate ich einfach: Probiert es aus, Hana!
Die Idee dürft ihr gerne übernehmen.
Wenn Du Erfahrungen gemacht hast - mit welcher Art von Markierung auch immer, sei doch so nett und lass und teilhaben.
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Re: Das Analysesystem der Kesselgasse

Beitrag von Minervin »

Schlachtross hat geschrieben:1. mehrer Spieler eingebunden werden da der Analysierende Magier z.b einen Schreiber braucht um die "ab-analsysierten" Markierungen abzuzeichen
Das sehe ich nur bedingt positiv. Also das mehr leute eingebunden sind ist eine gute sache. Das die pictogramme abgemalt werden und dann seperat auf dem papier "interpretiert" werden können finde ich unschön. Wiso? Meiner auffassung nach ist gutes analyse spiel, dass die analysierenden magier die ergebnisse in bezug auf ihre individuelle magietheorie auswerten. Wenn die hauptaufgabe allerdings darin liegt, dass die analysierenden die pictogramme interpretieren müssen kolabiert das zum 0815 rezelspiel. Weil der fokus dann garnicht mehr auf Magier-Magier spiel liegen kann sondern er verschiebt sich ganz natürlich auf das SC-Lösungfinden spiel. Das problem dabei ist, dass das einzige was dieses spiel zu einem magier spiel macht die gewandung ist die der SC trägt.
Schlachtross hat geschrieben: So wäre zum Beispiel das simpelste in Fließtext die OT Infos auf den Gegenstand zu schreiben. Das geht zwar, gibt dem Telling aber nur eine Andere Ebene.
Das sehe ich anders. Telling im analyse spiel ist, dass du ein brimborium machst und wenn der Orga das brimborium gefaellt sagt sie dir was das ding kann. Der drwaback davon ist, neben der anwesenheit der Orga, dass das brimborium möglichst allgemein sein muss damit es stimmig ist und man daher auf das ergebniss der analyse nicht eingehen kannst. Bei OT fließtext ist dieser nachteil nicht gegeben. Es ermöglciht den spieler selber zu entscheiden wie viel er aus seiner analyse raus hohlen mag und wie er diese umsetzt und gestalltet. Vorallem kann er die ergebnisse und die analyse verfahren in bezug auf seine magietheorie und die ergebnisse dieses verfahrens abstimmen.
Wer einen Arkanmagier spielen will darf sich nicht vor Dreiecken fürchten. Mathe ist dein Freund. :-P
Thallian
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Re: Das Analysesystem der Kesselgasse

Beitrag von Thallian »

Meine 5 Cent:

Am Besten finde ich die grundsätzliche Idee des Systems den analysierenden Zauberer in die Bibliothek zu schicken. Machbar wäre sowas zum Beispiel in dem man eine Nr. auf dem Artefakt anbringt. Diese Nr. findet sich dann in einem Lexikon irgendwo im Fließtext wieder bsplw. als Alter des Artefakts. Man kann ja 3-4 Hinweise geben, also wie mächtig, welche Magieschule etc. aber ich persönlich fände es toll den Rest dann in einer Enzyklopädie nachzuschlagen. So ein Standardwerk könnte man auch von Con zu Con erweitern. Sowas wäre mein persönlicher Traum, aber das erfordert natürlich sehr viel Arbeit und Planung.
Würde aber die meißten Conbibliotheken m.M.n. aufwerten.
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